Theater braucht Zuschauende – das Einordnen des Gesehenen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Aufführungserlebnis und der Austausch mit anderen tragen die Vorstellung in den Alltag des Publikums hinein.

Die Geheime Dramaturgische Gesellschaft ist eine Gruppe professioneller Gesprächsanstifter*innen und arbeitet auf Theaterfestivals, Tagungen und ähnlichen Veranstaltungen. Vordergründiges Ziel ist es, Diskurse und
Strukturen sichtbar, zugänglich und streitbar zu machen. Dies geschieht vor allem mit Hilfe neuer Nachgesprächsformate und einer Gesprächsarchitektur, die zum Verweilen und ungezwungenen Austausch einlädt.

Menschen bekommen dabei den Raum, nicht nur mit denen in Austausch zu treten, die sie ohnehin mögen oder kennen. Gespräche finden über Hierarchie- und
Erfahrungsstufen hinweg statt. Dabei stehen Zeichnungen der Lieblingsszene gleichberechtigt neben ausformulierter Kritik.

Zur Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft gehören 15 Personen, die alle (aus unterschiedlichen Richtungen kommend) Theater sowohl als Machende als auch als Zuschauende erleben. Ich bin seit 2018 Teil der Gruppe und begleite Profi- wie auch Amateurtheaterfestivals, sowie Tagungen und Nachgespräche einzelner Vorstellungen.

www.geheimedramaturgischegesellschaft.de

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