Foto: Martina Thalhofer


Josephine Hock (sie/ihr) ist Puppenspielerin und -regisseurin sowie Theatervermittlerin mit einem Fokus auf dokumentarischem Theater der Dinge.

Sie wurde in einem kleinen Dorf in Thüringen geboren und arbeitete nach der Schule an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden. Anschließend studierte sie Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und schloss dies 2019 mit Auszeichnung ab. 

Seitdem arbeitet sie freiberuflich sowohl an Stadttheatern als auch in der Freien Szene. Ihre Inszenierungen werden an diversen Orten im gesamten deutschsprachigen Raum gezeigt und zu internationalen Festivals eingeladen. Sie verhandeln Themen wie dörfliche Strukturen in Ostdeutschland, das Sprechen über Sex oder Haushaltsarbeit und nutzen dabei Mittel des Objekttheaters.
Für ihre Arbeiten wurde sie wiederholt mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem ersten Platz des Freisprung-Festivals Rostock (2019) und dem Berliner Kindertheater-Preis IKARUS (2025).

Sie gibt regelmäßig Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Thema Theater der Dinge und arbeitete in diesem Kontext z.B. an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, dem GRIPS Theater, der Schaubude Berlin, dem Schauspiel Köln und an diversen Theatern der semiprofessionellen Szene in Thüringen.
Außerdem ist sie Mitglied der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft und gestaltet mit diesen Gesprächsräume bei Theaterfestivals, -tagungen und nach Aufführungen.

Seit 2023 ist Josephine Lehrbeauftragte für Objekttheater an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Sie lebt und arbeitet in Berlin.

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